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BRH Rettungshundestaffel
Ludwigshafen-Mannheim e.V.

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10.10.2015

Landesübung BW

Landesübung BW
Landesübung in Baden-Württemberg

Unsere Staffel nahm am 10.10.2015 mit 7 Hunden und 14 Staffelmitgliedern an der Landesübung Baden-Württemberg teil, die von der BRH Rettungshundestaffel Unterland als Gastgeber ausgerichtet wurde.
An der Übung waren mehr als 50 Hundeführer des BRH mit ihren Vierbeinern samt weiteren Helfern aus ganz Baden-Württemberg beteiligt. Insgesamt waren den ganzen Tag über 250 Kräfte an neun Standorten im Stadt- und Landkreisgebiet von Heilbronn im Einsatz, unterstützt von Feuerwehren, DLRG und THW.

Bei der ganztägigen Übung mussten an verschiedenen Stationen anspruchsvolle Aufgaben gelöst werden, die so durchaus auch in der Realität vorkommen können.
Alle Aufgaben waren innerhalb einer vorgegebenen Zeit zu bewältigen und es wurde auch die Teamarbeit und Kommunikation innerhalb der Staffel sowie die Funkdisziplin mit bewertet.

Simuliert wurden unter anderem die folgenden Situationen:

In einem Zementwerk gab es eine Explosion und in zwei Lager- und einem Bürogebäude werden Personen vermutet. Das Werk ist nur noch per Boot erreichbar und die Hunde müssen zusätzlich auf die hohe Kaimauer gehoben werden. Auf dem Gelände herrscht noch Betrieb und laufende Förderbänder dürfen nicht betreten werden. Die betroffenen Gebäude gelten als einsturzgefährdet und sind nur durch Hunde abzusuchen, ohne dass der Hundeführer eintreten darf. Eine angrenzende Insel sowie umliegende Grünflächen müssen ebenfalls mit abgesucht werden.

In einer Fabrik für Farben und Lacke müssen 2 Hallen abgesucht werden, die erneut von den Hundeführern nicht betreten werden dürfen. Die Hunde müssen von außen entsprechend geschickt werden.
Erschwert wird die Aufgabe zusätzlich dadurch, dass bestimmte Bereiche als mit Säure kontaminiert gelten und auch vom Hund nicht betreten werden dürfen.

Bei einem Schulausflug im Wald brach in einer Klasse Panik aus, weil ein großer schwarzer Hund vermutlich ein Kind gebissen hat. 2 Kinder werden vermisst, von denen eines dringend Medikamente benötigt. Die Flächensuche wird durch Reporter und die besorgten Eltern erschwert, die an der Unglücksstelle auftauchen und für Unruhe sorgen. Beim Fund muss erste Hilfe geleistet werden.

Eine Explosion durch eine undichte Gasleitung; im Trümmerkegel werden eine unbekannte Zahl von Menschen vermisst. Es müssen wieder mehrere Personen unter den Trümmern lokalisiert werden.
Bewertet wurde auch hier die Lenkbarkeit und Gewandtheit der Hunde in den Trümmern, die Übersicht über die gesamte Schadenslage inkl. schneller Räumung der Schadstelle bei weiterem Gasaustritt, der Umgang mit Leichenfunden, die korrekte Ausrüstung, die Erste-Hilfe-Leistung, der Umgang mit Presse und besorgten Nachbarn.

Mitglieder der BRH Rettungshundestaffel Unterland fungierten als Beobachter und Bewerter. Nach jedem Szenario gab es konstruktive und hilfreiche Manöverkritik mit allen Akteuren und ganz am Ende noch ein gemeinsames vom THW bereitgestelltes Abschlussessen.


Wir bedanken uns herzlich bei der ausrichtenden BRH Rettungshundestaffel Unterland und allen Helfern, die an diesem Tag im Einsatz waren!
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